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Kladow - Gatow Aktuell

 

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17. Juli 2011: AUFSTIEG DER DAMENMANNSCHAFT GOLFCLUB GATOW IN DIE 1. BUNDESLIGA

Die Damenmannschaft des Berliner Golf Club Gatow e. V. schaffte die Sensation und machte am 17. Juli 2011 in einem dramatischen Finale den Aufstieg in die 1. Bundesliga perfekt. Unterstützt von über 50 Mitgliedern, die die Anreise zum Golfclub Winston nahe Schwerin nicht scheuten und die Mannschaft bei Wind und Wetter unterstützten. Im Folgenden der Bericht der Mannschaftskapitänin Simone Reuter.

Damenmannschaft Berliner Golf Club Gatow e. V. - Aufstieg in die 1. Bundesliga!

 

Wir sind erste Liga!
Natürlich: Die Gatower hatten ein bisschen darauf spekuliert, die Ergebnisse der letzten Jahre haben ganz optimistisch gestimmt, es wurde engagiert und konsequent trainiert, es gab viele Helfer und großzügige Sponsoren – und trotzdem ist es absoluter Wahnsinn: Die Damen des BGC Gatow gehören seit dem 17. Juli 2011 zu den besten acht Teams Deutschlands! Vor drei Jahren als Nobody überraschend in die 2. Bundesliga aufgestiegen und nun – in der dritten Saison und zum dritten Mal bereits im Stechen der Aufstiegsrunde - wurde das große Ziel erreicht. Endlich. Unter der Mannschaftsführung von Joel "Billy" Goodson haben Michele Holzwarth, Julia Neumann, Constanze Schmachtenberg, Franziska Loye, Eve Mayr,  Alina Weiß, Andrea Wittek und Leonie Reuter Vereinsgeschichte geschrieben: der BGC Gatow spielt in der 1. Bundesliga, der höchsten Spielklasse!

Der Weg dahin war steinig und – auch für die vielen angereisten Gatower Fans – nervenaufreibend. Die steigende Anspannung machte sich schließlich Luft in lautem Jubel und Umarmungen, die eine oder andere Freudenträne floss.
 
Schwacher Start im Zählspiel
Einzelzählspiel auf dem wunderschönen WINSTON Golfplatz (Schwerin). Bei regnerischem und windigen Wetter gingen die Mädchen auf die Runde. Die Gatowerinnen erwischten einen mäßigen Start, spielten bei weitem nicht ihr bestes Golf. Obwohl sie den Handicaps nach eigentlich das zweitstärkste Team stellten, endeten wir schlaggleich mit Seddin und Hamburg Holm, der Auszählmodus sorgte dann dafür, dass wir in der unteren Tabellenhälfte auf dem 5. Platz landeten. Das hatte zur Folge, dass wir in den nächsten Tagen nur gegen Teams spielen mussten, die besser gestartet, stärker gespielt hatten.

...ausgerechnet Seddin

Zum Start der Matchplays ging es gegen den Viertplazierten, den GC Seddiner See. Man kennt sich gut und respektiert das Team um Nationalspielerin Thea Hoffmeister (Hcp +3,3). Umso schwerer wurde die Partie, zumal Sturm und Regen jeden Spaß vertrieb: Die Vierer gingen erfreulicherweise mit 2:1 an Gatow, am Nachmittag mussten also „nur“ noch 3 Einzel gewonnen werden.
Doch die Erfolge ließen auf sich warten. Zunächst konnte sich Leistungsträgerin Constanze Schmachtenberg nicht gegen die erfahrene Nina Helpenstein durch-setzen, Alina Weiß (Hcp 3,9) spielte zwar das Match ihres Lebens und zwang Europameisterin Hoffmeister auf die Bahn 18, bevor sie sich mit 1 down geschlagen geben musste. Erst nach drei Stunden dann ein Lichtblick: Neuzugang Andrea Wittek drehte ihre verloren geglaubte Partie am allerletzten Loch zum Punktgewinn. Auch Michele Holzwarth und Franziska Loye mussten sich gewaltig anstrengen, um den sicher geglaubten Punkt schließlich mit je 2&1 heim zu bringen. Großer Jubel, Julia Neumann konnte ihr Match schenken.
 
 
 
...noch stärker: Schmitzhof
 
Der Tag begann mit einer Enttäuschung: Kein Vierer aus Gatow konnte gegen das starke Team aus NRW gewonnen werden, der Schmitzhofer Vierer mit der französischen Nationalspielerin Justine Dreher gewann ihr Match mit Vier unter Par, zweimal wurde die Matches geteilt. Stand am Mittag 2:1 gegen Gatow.

Es mussten also zumindest vier der sechs Einzel gewonnen werden, um den Traum vom Aufstieg am Leben zu erhalten. Die Sonne zeigte sich am blauen Himmel, allerbestes Golf wurde geboten - zunächst vor allem von Schmitzhof: Gegen die amtierende Jungsenioren-Meisterin Wilms hatte Franziska Loye kei-ne Chance, auch Andrea Wittek musste das Match mit 5&3 abgeben. Erst mit Constanze Schmachtenberg, die einen souveränen Sieg herausspielte, Eve Mayrs bravouröser Sieg über die Französin Dreher und Micheles Start/Ziel-Sieg kam wieder Optimismus auf. Zwischenstand 4:4 - alle Hoffnungen ruhten jetzt auf Julia Neumann. Waren es die Nerven – plötzlich begann ihre klare Führung zu wackeln, Julia gab drei Löcher in Folge ab, die Führung schmolz zusammen: Nur noch 1 auf. Das 18. Loch musste zumindest geteilt werden – erst mit dem letzten Putt konnte Julia ihre starke Gegnerin besiegen. Und Gatow mit dem 5:4 Sieg in die nächste Runde bringen.
 
 
Um den Aufstieg gegen Club Zur Vahr Bremen
Die Bremerinnen präsentierten sich als explosive Mischung aus erfahrenen Kämpferinnen und (laut-)starkem Nachwuchs. Die Gatower taten sich schwer, trotz etlicher Chancen gab es bei den Vierern wieder nur 2:1 gegen Gatow.

Auch am Nachmittag das gleiche Bild: Vier Siege/Punkte waren in den Einzeln gefordert. Wieder wurde Golf auf höchstem Niveau geboten – die Spannung stieg unaufhörlich, denn Constanze Schmachtenberg konnte sich gegen die spielstärkste Bremerin nicht durchsetzen, auch Eve Mayr musste passen, dafür gewann Andrea Wittek ihren zweiten wichtigen Punkt und Michele Holzwarths Klasse setzte sich am Ende durch. Aber als Franziska Loye ihr Match nach zähem Ringen auf der 18 „nur“ zum Zwischenstand von 3,5:4,5 teilen konnte, musste erneut Julia Neumanns Einzel die Entscheidung bringen. Gefolgt von fast 100 Zuschauern ging es hin und her. An der Bahn 15 ging Julia zwar mit „1 auf“ in Führung, aber die Bremerin blieb dran, glich aus. Nach dem Beifall umtosten letzten Putt stand es fest: Stechen um den Aufstieg – das dritte für das Gatower Team.

Das dritte Stechen bringt den Aufstieg
 
Julia, Franziska und Michele traten für die Gatower an: Es ging zunächst an ein Par 3-Loch, 107 Meter bergab zur Fahne, die direkt an der Grünkante gesteckt war. Julia Neumann platzierte großartig – rechts von der Fahne, der Ball rollt bis auf 1 Meter zum Loch. Bremen verpasst den Putt, Julia locht zum Birdie! Erster Punkt für Gatow. Franziska Loye will besonders dicht an die Fahne spielen aber der Ball landet im tiefen Rough: Gleichstand 1:1. Dann die Entscheidung: Scheinbar unbeeindruckt schlägt Michele den Ball tot an die Fahne, der kessen Bremerin gehen die Nerven durch, zwei Fehlschläge und die Gatowerinnen rennen mit einem gewaltigen Aufschrei aufs Grün, die Fans jubeln befreit, alle umarmen sich, plötzlich sind auch Sektflaschen da, Spielerinnen duschen Trainer und Caddies. Reines Glück.
 
Gratulation und Jubel
 
Es dauerte, bis alle wirklich begriffen hatten, was da gerade passiert war: Im dritten Jahr in der zweiten Bundesliga war der Aufstieg geschafft, was Billy und Michele vor vielen Jahren auf der Gatower Range begonnen hatten, mündet in der höchsten Spielklasse! Gratulation an die wunderbaren Spielerinnen, an den Trainer Billy Goodson, an die Team-Organisatoren Simone Reuter und Hubbi Holzwarth, an die wetterfesten Caddies Marco Nowottnick, Vincent Kraus, Hans und Marvin Reuter, Ricardo Holzwarth, Felix Bredendiek und Pim Richter. Und ganz besonderen Dank an die vielen Fans, an die TeamSponsoren und an den Vorstand – alle zusammen haben diesen Erfolg durch systematische und großzügige Förderung und zupackendes Handeln erst ermöglicht.
 
Forderung des Bündnis Berlin Brandenburg gegen neue Flugrouten:
 
Landeanflüge zum neuen BBI: Außerhalb von Potsdam und der Region Havelseen

Potsdam, 22.03.2011. Das Bündnis Berlin-Brandenburg gegen die neuen Flugrouten
unterstützt einhellig die von der BI Fluglärmfreie Havelseen erarbeiteten Forderungen zu den westlichen Landeanflugrouten für den BBI Schönefeld.
„Das Bündnis teilt uneingeschränkt die Forderung, die radargeführten Anflugrouten klar westlich des Autobahndreiecks A2/A10 (Dreieck Werder) in den Gegenanflug einzuführen.
Bei Direktanflügen außerhalb des radargeführten Transitions-Verfahrens fordern wir
ebenfalls eine Routenführung westlich des Autobahndreiecks Werder und der A10. Vom Autobahndreieck Werder dürfen die Landerouten also ausschließlich in gerader
Verlängerung der Landebahnen geführt werden. Hierfür ist ein entsprechender
„Meldepunkt“ westlich der A10 über unbesiedeltem Gebiet festzulegen“, so Markus Peichl, der Sprecher des Bündnisses und der Bürgerinitiative Weltkulturerbe Potsdam.
„Die von der DFS am 14.03.2011 vorgestellten Anflugrouten sind eine deutliche
Verbesserung im Vergleich zu früheren Überlegungen, bei denen praktisch einmal komplett über ganz Berlin geflogen worden wäre. Wir begrüßen diese Veränderung. Jedoch darf man mit der Verbesserung nicht an der Westgrenze Berlins Halt machen. Es ist offensichtlich möglich, die Zuführung in die West-Anflugschleifen noch um einige Kilometer nach Westen zu verschieben und damit klar außerhalb des Berliner Autobahnringes zu bleiben. Das ist es, was wir mit „außen rum statt oben drüber“ meinen und seit jeher fordern“, so Markus Peichl weiter.
 
 
 
Die massive Belastung, die Potsdam und den Havelseegemeinden Werder, Schwielowsee und Michendorf durch die neuen Anflugpläne droht, ist nichts anderes als „der Bündnisfall“, so Matthias Schubert von der Bürgerinitiative Kleinmachnow. Diese massive Belastung von mehr als 50.000 Menschen allein in den Havelseegemeinden und rund 100.000 Bewohnern von Potsdam sei offenkundig unzumutbar. Vor allem sei sie vermeidbar, weil mit einer Führung westlich des AD Werder eine nahezu vollständige Entlastung erreicht werden könne, ohne dass auch nur Umwege für den Flugverkehr auftreten, so Schubert weiter.
„Wir freuen uns natürlich sehr, dass sich die Einigkeit des Bündnisses und die Solidarität seiner Mitglieder in dieser für unsere Region um Werder so essentiellen Frage beweist. Wir sind nach umfassenden Klärungen sicher, dass unser Vorschlag technisch umsetzbar ist und man auch unsere Region erheblich entlasten kann, wenn man nur will“, so Peter Kreilinger von der Bürgerinitiative Fluglärmfreie Havelseen. Die Forderungen zur Routenführung außerhalb des Transitions-Verfahrens seien zudem die einzige, sichere Möglichkeit, eine Verlärmung der gesamten Region von Lichterfelde bis Werder durch die Westanflüge zu vermeiden, so Kreilinger weiter. „Wir müssen damit sicherstellen, dass wirklich im Sinne des Vertrauens in die über 10 Jahre ausschließlich kommunizierten Routen in gerader Verlängerung der Landebahnen bis hinter das Autobahndreieck Werder
geflogen wird und nicht nur eine nette Zeichnung als Placebo entsteht. Insbesondere die West- und Nordwestverkehre müssen schon bei der großräumigen Heranführung südlich von Berlin geführt werden, um erst gar nicht den Wunsch der Piloten aufkommen zu lassen, von Nordwesten her über die Havelseen, Potsdam oder Wannsee in den Endanflug zu gehen“.
Markus Peichl
Sprecher Bürgerinitiative Weltkulturerbe Potsdam e. V.
c/o BI Weltkulturerbe Potsdam, Kladower Straße 12, 14469 Potsdam
Telefon 030-3377388-0, Fax 030-3377388-99, Sprecher Markus Peichl, Telefon 01520-5247613
Bündnis-Mitglieder sind die Bürgerinitiativen Flughafengemeinde Schönefeld, Havelseen, Kleinmachnow, Kf Berlin, Lichtenrade, Lichterfelde,
Mahlow-Nord, Marienfelde, Neukölln, Potsdam, Rangsdorf, Spandauer Süden, Stahnsdorf, Teltow, Wannsee und Zeuthen.
4. März 2011: Offizielle Antwort des Berliner Senats zu Überflügen von Berlin - Brandenburg - Kladow - Gatow etc.
 
 
Drucksache 16 / 15 135
Kleine Anfrage 16. Wahlperiode
Kleine Anfrage des Abgeordneten Peter Trapp (CDU) vom 28. Januar 2011
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 31. Januar 2011) und
Antwort Flugrouten I: Beschwerden über verstärkte Flugbewegungen über Kladow und Gatow
Die Drucksachen des Abgeordnetenhauses sind bei der Kulturbuch-Verlag GmbH zu beziehen.
Hausanschrift: Sprosserweg 3, 12351 Berlin-Buckow · Postanschrift: Postfach 47 04 49, 12313 Berlin, Telefon: 6 61 84 84; Telefax: 6 61 78 28.
 

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Frage 1: Welche Ortsteile von Berlin dürfen bzw. müssen startende und landende Flugzeuge von Tegel derzeit überfliegen?
Frage 2: Welche Ortsteile von Berlin dürfen bzw. müssen startende und landende Flugzeuge von Schönefeld derzeit überfliegen?
Frage 3: Aus welchem Grund werden die Ortsteile Gatow und Kladow trotz der Schließung des Flughafens Tempelhof in den Morgen- und Abendstunden verstärkt als An- bzw. Abflugschneise überflogen?
Antwort zu 1., 2. und 3.: Bei Abflügen darf nach den bisher für die Berliner Flughäfen geltenden Regeln schon ab einer Flughöhe von 1500 m von den Standardflugstrecken abgewichen werden. Dies geschieht unter Be-rücksichtigung des Verkehrsaufkommens und dient der Reduzierung der Umweltauswirkungen sowie der Beschleunigung der Verkehrsabwicklung. Piloten sind (außer in Notfällen) aber an Freigaben durch die Flug-sicherung gebunden.
Nach Freigabe sind Flüge über die Stadt oberhalb von 1500 m durch die Flugsicherung („Tower“) der Berliner Flughäfen nicht mehr beeinflussbar.
Dies ist der Grund, warum - in Abhängigkeit von der vorherrschenden Windrichtung (vor allem bei Ostabflügen von Tegel und Westabflügen von Schönefeld) - praktisch alle Ortsteile Berlins überflogen werden können.
 
Von Anflügen der Flughäfen Schönefeld und Tegel sind - ebenfalls in Abhängigkeit von der vorherrschenden Windrichtung - im Wesentlichen die in geradliniger Verlängerung der Achsen der Start- und Landebahnen gele-genen Berliner Ortsteile betroffen. Der Anflug wird auf dem sogenannten Final, den letzten 10 (Tegel) bzw. 6 (Schönefeld) nautischen Meilen entlang des Leitstrahls des Instrumenten-Landesystems im Geradeausflug absolviert.
Zeitliche Unterschiede bei der Anzahl der Überflüge ergeben sich mit der Häufung von Flugbewegungen in den Spitzenzeiten des Flugbetriebs.
Die Flugverfahren von bzw. nach Tegel und Schönefeld sind nach der Schließung von Tempelhof nicht geändert worden. Von der Deutschen Flugsicherung (DFS) sind Aufzeichnungen von Flugspuren vorgelegt worden, die diese Aussage eindeutig belegen.
Frage 4: Ist der An- bzw. Abflug zu den Flughäfen Tegel oder Schönefeld über Gatow und Kladow überhaupt zulässig, oder müssen die Flugbewegungen um das Stadtgebiet herum mit einem langen Endteil (Final) erfolgen?
Frage 5: Aus welchem Grund fliegen Flugzeuge über Kladow und Gatow so niedrig, dass die dortigen Anwohner Details der Maschinen erkennen konnten?
Antwort zu 4. und 5.: Nach dem deutschen Luftverkehrsrecht (§ 1 Abs. 1 des Luftverkehrsgesetzes) ist die Benutzung des Luftraumes frei. Ein generelles Verbot von Flügen, auch über Berlin bzw. bestimmten Stadtteilen, ist nach geltendem Recht nicht möglich. Davon ausgenommen sind sogenannte Flugbeschränkungsgebiete, die aus Sicherheitsgründen vom Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung angeordnet werden können.
Vor dem Erreichen des Leitstrahls haben die Flugzeuge im Sinkflug in der Regel eine Höhe von etwa 1000 Metern erreicht und können Berliner Ortsteile in dieser Höhe überfliegen. Was das westliche und südwestliche Stadtgebiet betrifft, ist dies insbesondere dann der Fall, wenn bei Anflügen von Tegel aus westlicher Richtung die Kapazität der Start- und Landebahnen nicht in vollem Umfang zur Verfügung steht. Unter normalen Bedingungen wird die überwiegende Anzahl der Westanflüge westlich an Potsdam vorbeigeleitet.

Jede(r) Bürgerin und Bürger, der über Internet verfügt, kann sich selbst über diesen Sachverhalt und ggf. den Überflug seines Wohnortes informieren. Per Radar Flugspur werden die Flugverläufe im Bereich der deutschen Verkehrsflughäfen - aktuell mit einer zeitlichen Verzögerung von ca. 1/2 Stunde oder über die zurückliegenden zwei Wochen - über http://www.dfs.de/dfs/internet/ deutsch/index.html "Flugverläufe am Flughafen Berlin-Tegel, Berlin-Schönefeld bzw. anderer Flughäfen im Bundesgebiet“ angezeigt. Das System Stanly-Track stellt die Flugverläufe im Nahverkehrsbereich der Verkehrsflughäfen dar. Es zeigt auch die durchflogenen Höhenbereiche an.
Mit der Veröffentlichung von Flugspuren als kostenfreiem Internet-Angebot gibt die Deutsche Flugsicherung GmbH neutrale Informationen, wo und wie geflogen wird.
Berlin, den 18. Februar 2011
In Vertretung
Krautzberger
................................
Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 23. Februar 2011)


2. März 2011: Die SPD Gatow/Kladow hat einstimmig folgenden Antrag zu den BBI-Flugrouten angenommen:

"Der Flughafen Berlin – Brandenburg ist ein für die Region wichtiges Infrastrukturprojekt. Die Hauptstadtregion ohne einen Flughafen ist nicht vorstellbar. Es gehört zur Wahrheit dazu, dass es die SPD war, die sich vor 1996 für Sperenberg und nicht für Schönefeld eingesetzt hat. Nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts für den Bau des Flughafens Schönefeld ist dieser Standort aber Realität.

Die Proteste und die Verärgerung vieler Menschen bei der Diskussion zur Festlegung der Abflugverfahren am Flughafen Berlin – Brandenburg sind berechtigt. Die Bürgerinnen und Bürger verlangen zu Recht lärmvermeidende Flugrouten rund um den BBI, von Köpenick bis Spandau – Kladow.

Das Verfahren zur Festlegung der Flugrouten muss klaren Prioritäten folgen: An erster Stelle steht die Flugsicherheit, danach die Lärmvermeidung (inkl. des Nachtflugverbots) und an dritter Stelle die Wirtschaftlichkeit. Dies gilt sowohl für die Fluggesellschaften als auch für den Flughafenbetreiber und für die Deutsche Flugsicherung. Der Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Lärm muss höher gestellt sein als die Wirtschaftsinteressen aller Beteiligten.

Dabei müssen mehrere Prämissen Beachtung finden:

Flugsicherheit 
Einen vollständigen und umfassenden Schutz gibt es nicht, jedoch trägt die Verringerung des Überflugs von größeren Wohnsiedlungen zu einer Risikominderung bei.

Lärmvermeidung 
Die grundsätzliche Entscheidung muss darin liegen, eine geringstmögliche Belastung für die Bevölkerung in der betroffenen Region zu erreichen. Dort wo Menschen belastet werden, muss durch aktiven und passiven Lärmschutz und Entschädigungen abgeholfen werden.
 
Nachtflugverbot 
Wir fordern ein generelles Nachtflugverbot von 22.00 Uhr bis 6.00 Uhr. Es darf keine Aufweichung der Regelungen bei den Nachtflügen nach § 29 b Luftverkehrsgesetz (LuftVG) geben, wie sie von der Bundesregierung aus CDU/CSU und FDP laut Koalitionsvertrag geplant sind. Die gerichtliche Überprüfbarkeit des Routenvorschlags auf die Frage nach der Unzumutbarkeit des Fluglärms nach § 29b Abs. 2 LuftVG ist zu gewährleisten.

Wirtschaftlichkeit 
Es sind nicht nur die wirtschaftlichen Interessen sind der Fluggesellschaften zu betrachten. Die wirtschaftlichen Interessen der Bürgerinnen und Bürger und deren Interesse an einer möglichst geringen Belastung mit Fluglärm müssen demgegenüber höher bewertet werden. Auf den unabhängigen Parallelstart ist zu verzichten. 

Wir fordern den Berliner Senat und die in der Fluglärmkommission vertretenen Berliner Bezirke auf, auf der Grundlage der in diesem Papier formulierten Forderungen die Arbeit der Fluglärmkommission bei der Erarbeitung der Routenvorschläge für Starts und Landungen zu unterstützen, ggf. unter Einbeziehung des Betriebskonzeptsdes Flughafens.

Um die nicht kalkulierbaren Folgen des sogenannten direct – routing für die Bevölkerung zu vermeiden, ist eine Abweichung von den Flugrouten erst in 40 km Entfernung und einer Höhe von mindestens 10 000 bis 12 000 Fuß zulässig.

Für möglicherweise später notwendige Änderungen des Flugrouten ist durch öffentliche Erklärung der drei Flughafeneigentümer ein Verfahren zuzusagen, das den Betroffenen ein mitentscheidendes Recht einräumt.

Aufgabe der Berliner SPD ist es, für Rahmenbedingungen einzutreten, die den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern in Berlin helfen. Uns ist bewusst, dass es am Ende jedoch eine Lösung geben muss, die für Berlin und Brandenburg akzeptabel ist. Dazu braucht es den Dialog."
 
Ulrike Sommer
 

SPD Gatow/Kladow
Vorsitzende


11.02.2011: Die erfreulichste Nachricht zuerst: Am 09. Februar hat das „Bündnis Berlin Brandenburg gegen neue Flugrouten“ unsere Bürgerinitiative BISS als Mitglied aufgenommen. Einen herzlichen Dank an alle, die mitgeholfen haben zu zeigen, dass Spandau aufwacht und gemeinsam mit den anderen Initiativen gegen die Willkür der Planer und für Vertrauensschutz und Rechtstaatlichkeit kämpft!
 
Ab sofort werden wir versuchen, einmal pro Woche einen Newsletter mit aktuellen Infos und Links zu versenden, um Euch alle auf dem Laufenden zu halten. Brandaktuelles wird natürlich unabhängig davon sofort gemailt.
 
Bitte werfen Sie auch noch einen Blick auf unsere Homepage 
Unter " Aktuelles " finden Sie den Hinweis auf einen Themengottesdienst und einige neue Berichte aus der Presse. 

Unser nächstes Treffen findet am 17.02.2011, um 20 Uhr im Restaurant Dorfkrug statt.

 Im Zentrum dieses Treffens wird natürlich die Vorbereitung auf die Demo stehen. Wir freuen uns, wenn Sie sich aktiv daran beteiligen.
 
Hier  nun die Links der Woche:
Der Versuchsreaktor des Helmholtz-Zentrums  in Wannsee liegt unter den aktuell geplanten Routen. Die Grafik zeigt die im Katastrophenfall betroffenen Gebiete:
 
Für alle, die schon immer interessiert hat, wer eigentlich in der Fluglärmkommission sitzt:
 
BISS auf der Ortsbeiratssitzung in Groß-Glienecke – mal laut statt besonnen:
 
Widersprüchliches in Sachen BBI als internationales Drehkreuz:
 
 
Mit kämpferischen Grüßen 
Hildegard Thüring 
 
BISS- BI Spandauer Süden gegen Fluglärm 
24.01.2011

 

 

Das Bündnis „ Berlin Brandenburg gegen neue Flugrouten„ hat am gestrigen Sonntag, den 23.01.2011 zu einer Großdemo aufgerufen.
Rund 15 000 Menschen sind diesem Aufruf gefolgt.
Die Demonstration war sehr gut organisiert und auch die
winterlichen Temperaturen konnten die Bürgern nicht davon abhalten, für Ihre demokratischen Grundrechte auf
Verlässlichkeit und Planungssicherheit zu demonstrieren.
Die Bürgerinitiative BISS- Spandauer Süden gegen Fluglärm, entwickelt sich mehr und mehr zu einer
Hochburg im Flugroutenprotest. Der angebotene Busshuttle, der die Demonstranten von Kladow
nach Schönefeld transportierte, wurde sehr gut angenommen. Rund 100 Bürger, zumeist aus Kladow,
nahmen das Angebot war. Viele weitere sind eigenständig zu der Großkundgebung gefahren.

Der Spandauer Süden hat damit ein starkes Zeichen gesetzt, dass die Bürger in dieser Region nicht
bereit sind, den Lügen und widersprüchlichen Aussagen der Politik blauäugig zu folgen.
Die Veranstaltung in Schönefeld wurde von der Schirmherrin des Bündnisses, Frau Sabine Bergmann-
Pohl eröffnet. Selbst betroffen, als Bürgerin von Zeuthen, appellierte die Ärztin an die Politik, endlich
Maßnahmen zu ergreifen, die den Menschen in den betroffenen Regionen das Vertrauen zurück
geben.Diese Forderung zog sich als Kernaussage durch die weiteren Reden. Martin Henkel, Vorsitzender der
Bürgerinitiative „Zeuthen gegen Fluglärm“ erinnerte noch einmal nachdrücklich daran, dass der BBI nicht als internationales Drehkreuz genehmigt wurde, sondern dass das Bundesverwaltungsgericht lediglich einem mittelgroßen Verkehrsflughafen zugestimmt hat.
Die Pläne der Flughafenbetreiber, einen internationalen Großflughafen in Schönefeld zu errichten, ist an diesem Standort nicht durchsetzbar.
Die Bürgerinitiative „BISS- Spandauer Süden gegen Fluglärm“ , schließt sich den Forderungen des
Bündnisses vorbehaltlos an. Diese lauten: Zurück zu den alten Routen aus dem
Planfeststellungsbeschluss als Grundlage aller weiterer Planungen, ein striktes Nachtflugverbot von
22 bis 6 Uhr und eine angemessene Entschädigung für die Schwerstbetroffenen.
Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Bürgerinitiative finden sie auf der Homepage
www.bissgegenfluglaerm.de
Hildegard Thüring
BiSS- Bürgerinitiative Spandauer Süden gegen Fluglärm
 
Berlin, 13.Januar 2011

Spandauer Kasernen vor dem Aus?

Swen Schulz fordert Erhalt des Schwimmbads
 
Der Spandauer Bundestagsabgeordnete Swen Schulz (SPD) befürchtet, dass die Schließung des Schwimmbads in der General-Steinhoff-Kaserne in Kladow zum Ende des vergangenen Jahres nur der erste Schritt einer Schließung der gesamten Kaserne darstellt.
 
Noch 2008, nach der Auflösung des Fernmeldeaufklärungsabschnitts 921, hatten die Parlamentarischen Staatssekretäre Schmidt und Kossendey aus dem Bundesministerium der Verteidigung Schulz in einem umfangreichen Schriftwechsel mitgeteilt, dass die Kaserne erhalten bleibt. Nun hat das Ministerium Schulz mitgeteilt, dass die Zukunft der Kaserne ungewiss ist. Das betrifft auch die Blücher-Kaserne.
 
"Ich fürchte", so Swen Schulz, "dass die Schließung des Schwimmbades nur der Anfang vom Ende der General-Steinhoff-Kaserne ist. Ganz offensichtlich rückt das Verteidigungsministerium von seiner Bestandsgarantie aus dem Jahr 2008 ab."
 
Schulz will sich für den Erhalt der Kasernen einsetzen. Zunächst aber müsse sichergestellt werden, dass das Schwimmbad der General-Steinhoff-Kaserne für die Öffentlichkeit erhalten bleibt. "Den vielen Nutzern wie den Kitas und den Gesundheitssportlern kann der weite Weg bis zum Schwimmbad in der Radelandstraße nicht zugemutet werden", erläutert Schulz. "Ich fordere das Spandauer Bezirksamt, die Bundeswehr und auch die Berliner Bäderbetriebe auf, gemeinsam nach Lösungen zu suchen."

Bürgerbrief von Daniel Buchholz                                          Download als .pdf

Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses
Umweltpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion
 
Berlin, 12. Dezember 2010

Änderung des Berliner Straßenreinigungsgesetzes / Winterdienst

Sehr geehrte Damen und Herren,

am 11. November 2010 hat das Berliner Abgeordnetenhaus die lange diskutierte Änderung des Berliner Straßenreinigungsgesetzes beschlossen, einige Tage später trat sie offiziell in Kraft. Da es bis zuletzt umfangreiche Diskussionen und Abstimmungen über den Umfang der Gesetzesänderung gab, wurde der endgültige Beschlusstext erst während der Plenarsitzung des Abgeordnetenhauses veröffentlicht. Dies hat leider diverse Zeitungen (darunter auch angesehene Berliner Blätter) überfordert und zunächst einige Falschmeldungen verursacht. Entsprechend groß war und ist in einigen Teilen die Verunsicherung über die tatsächlich beschlossene Fassung und die Intentionen des Gesetzgebers.
Verschärft wurde die Situation noch durch den sehr frühen und heftigen Wintereinbruch in diesem Jahr. Bereits Anfang Dezember gab es in Berlin umfangreichen Schneefall und Minustemperaturen im zweistelligen Bereich. Auch in diesen Tagen hat uns der Winter fest in seinem Griff.
Leitgedanke der Gesetzesänderung war für uns von der SPD, dass sich das Eis- und Winterchaos des vergangenen Jahres nicht wiederholen darf. Auf den langen und schneereichen Winter 2009/2010 war Berlin unzureichend vorbereitet. Viele Menschen waren wochenlang zu Hause eingesperrt. Nicht nur ältere Menschen haben massiv unter dem Eis-Chaos und schlecht geräumten Gehwegen gelitten. Viele private und öffentliche Gebäudeeigentümer sind ihren Räumpflichten gar nicht oder nur in sehr geringem Umfang nachgekommen - obwohl diese Pflichten auch das bisherige Gesetz klar vorgegeben hat.
Die Zahl der Verunglückten ist rapide angestiegen: Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Zahl der bei der AOK gemeldeten Glätteunfälle auf 2.140 fast verdoppelt. Dadurch sind auch erhebliche volkswirtschaftliche Schäden durch Behandlungskosten und Arbeitsausfälle verursacht worden, die eventuell steigenden Kosten zur Schnee- und Eisbeseitigung entgegen zu stellen sind. Damit sich das Chaos und die Glätteunfälle nicht wiederholen, brauchen wir mehr Tempo, mehr Qualität und klare Verantwortlichkeiten beim Winterdienst. Das Berliner Straßenreinigungsgesetz haben wir daher auf der Grundlage einer Senatsvorlage noch für den Winter 2010/2011 geändert.
Eine wesentliche Verbesserung gibt es im öffentlichen Raum. Für den Winterdienst von 12 großen Berliner Plätzen, sechs Fußgängerzonen und die Haltestellen von Bussen und Straßenbahnen ist ab sofort zentral die BSR verantwortlich. Das bisherige Wirrwarr in Fußgängerzonen mit diversen privaten und öffentlichen Gebäudeeigentümern hat damit ein Ende. Die zusätzlichen Kosten der BSR können bei einem extremen Winter mehr als 8 Millionen Euro ausmachen und werden aus dem Landeshaushalt beglichen.
Die privaten Hauseigentümer werden dadurch finanziell entlastet, da sie bisher für mehrere tausend Haltestellen in der Stadt die Schneeräumung beauftragen und bezahlen mussten.
Die Beseitigung von Schnee und Eis ist im Gesetz für alle Räumpflichtigen schärfer gefasst. Der entscheidende Gesetzesparagraph lautet jetzt: „Gehwege sind in einer für den Fußgängerverkehr erforderlichen Breite unverzüglich nach Beendigung des Schneefalls, bei länger anhaltendem Schneefall in angemessenen Zeitabständen, von Schnee zu beräumen, bei Schnee- und Eisglätte unverzüglich mit abstumpfenden Mitteln zu bestreuen, bei Bedarf auch wiederholt. Eisbildungen, denen nicht ausreichend durch Streuen entgegengewirkt werden kann, sind zu beseitigen.“ Damit sind wir deutlich auf die Hinweise und die Kritik vieler Hauseigentümer und ihrer Verbände eingegangen, die eine unverzügliche Beseitigungspflicht auch von kleinen Eismengen befürchteten. Die nun verwendete Formulierung haben wir aus dem entsprechenden Gesetz für das Bundesland Hamburg übernommen.
Die zwischenzeitlich vorgesehene Erhöhung des Bußgeldrahmens auf bis zu 25.000 Euro haben wir nicht in das Gesetz aufgenommen. Stattdessen bleibt es bei maximal 10.000 Euro. Wir wollen keine falschen Signale setzen, denn es geht nicht um höhere Einnahmen für die Staatskasse, sondern um die eigentliche Reinigungspflicht und nutzbare Gehwege. Auch eine Pflicht zur Anbringung eines Schildes mit den Daten des beauftragten Winterdienstes haben wir bewusst nicht in das Gesetz aufgenommen. Stattdessen haben wir einen Passus zur Entfernung von angehäuften Schnee- und Eisbergen in die Begründung des Gesetzes eingefügt. Er ist bisher wenig bekannt geworden, dürfte aber insbesondere Besitzer von Einfamilienhäusern interessieren: „Die für den Winterdienst zuständige Senatsverwaltung hat im Rahmen ihrer Tätigkeit dafür Sorge zu tragen, dass bei extremen Witterungsbedingungen und langanhaltendem Schneefall ein Abtransport von angehäuftem Schnee und Eis durch die BSR erfolgt, wenn nicht mehr ausreichend Flächen für die Anhäufung zur Verfügung stehen.“
Die Hauseigentümer müssen mit dem neuen Gesetz auch die Tätigkeit der von ihnen beauftragten Winterdienstfirmen besser kontrollieren. Die Qualität der Schnee- und Eisbeseitigung wird dadurch merklich ansteigen. Bisherige Billiganbieter, deren Mitarbeiter zu pauschalen Dumpinglöhnen arbeiten mussten, dürften damit keine Chance mehr haben. Schon im letzten Winter sind viele dieser Firmen Pleite gegangen, da sie auf einen harten Winter weder personell noch technisch vorbereitet waren. Das war eine notwendige Marktbereinigung. Die nun nicht mehr mögliche Übertragung der öffentlich-rechtlichen Haftung auf eine Winterdienstfirma erscheint vielen Berliner Hauseigentümern als geradezu unzumutbar.
Allerdings ist es auch weiterhin jedem Hauseigentümer unbenommen, entsprechende privatrechtliche Verträge einschließlich einer Haftungsübernahme mit dem beauftragten Winterdienst oder eine Versicherung zu vereinbaren.
Für Berlin ist diese Situation neu, in den meisten anderen Bundesländern aber schon immer ausschließliche Gesetzeslage. Selbst im schneereichen Bayern ist eine Haftungsübertragung „per Gesetz“ undenkbar.
Im Gegensatz zu allen sofort in Kraft getretenen Änderungen müssen die Gehwege von Haupt- und Geschäftsstraßen (sog. Straßen der Reinigungsklassen 1 und 2) erst ein Jahr später, also ab dem 01.11.2011, mindestens in 1,50 Meter Breite geräumt werden. Die gegebenenfalls notwendigen breiteren Kehrwedel können somit in Ruhe angeschafft werden. Bisher gilt Berlinweit mindestens 1 Meter als Pflicht, dies wird bei rund 81 % der Straßen auch in Zukunft so bleiben. Stark frequentierte Gehwege mit hohem Fußgängeraufkommen sind aber schon jetzt breiter zu räumen.
Eine höhere Qualität und mehr Tempo bei der Schnee- und Eisbeseitigung sind zwangsläufig mit höheren Kosten verbunden. Dazu gibt es sehr unterschiedliche Signale aus dem Markt, in der Praxis ist oft von Preissteigerungen zwischen 20 % und 50 % zu hören. Diverse Hauseigentümer berichten aber auch von Schwierigkeiten beim Vertragsabschluss und mitunter horrenden Forderungen, die das drei- bis vierfache des bisherigen Preises bedeuten würden. Leider scheint es einige wenige „schwarze Schafe“ zu geben, die die Gesetzesänderung zum Abzocken nutzen wollen. Dies erinnert fatal an die Tabakkonzerne, die bei einer Erhöhung der Tabaksteuer die Preise für Zigaretten gleich um ein Mehrfaches „aufrunden“. Hier sind die Hauseigentümer im eigenen Interesse angehalten, die Angebote verschiedener Anbieter intensiv zu vergleichen.
Mit den Änderungen des Straßenreinigungsgesetzes ist Berlin nach meiner Überzeugung deutlich besser auf extreme Winter vorbereitet. Auch wenn wegen des heftigen und frühen Wintereinbruchs diesmal nicht alles auf Anhieb reibungslos klappte, ist doch an vielen Stellen eine deutliche Verbesserung zu bemerken. Besonders augenscheinlich wird dies in den Fußgängerzonen. Auch die meisten BVGHaltestellen sind großzügig freigeräumt und ermöglichen einen gefahrlosen Ein- und Ausstieg.
Viele Hauseigentümer, egal ob privat oder öffentlich, nehmen die Verantwortung für „ihren“ Gehweg ernst und halten die Qualität der beauftragten Winterdienste nach, sofern sie nicht selber den Gehsteig räumen.
Meine Ausführungen in diesem Brief machen hoffentlich etwas nachvollziehbarer, warum wir das Berliner Straßenreinigungsgesetz in den genannten Punkten geändert haben. Das Gesetz nicht zu ändern wäre grob fahrlässig und verantwortungslos gewesen. Ein bloßer „Notfallplan“ hätte nicht ausgereicht, denn in einem Winter mit lang andauerndem Schneefall können weder Personal noch Technik einfach aus dem Hut gezaubert werden. Aus Verantwortung für die Gesundheit der Berlinerinnen und Berliner sind die Änderungen darum unumgänglich gewesen.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
P.S:
Weitergehende Informationen finden Sie im Internet. Auf den Seiten der Senats-Umweltverwaltung sind die neuen gesetzlichen Verpflichtungen umfangreich dargestellt:
Eine Synopse mit dem alten und neuen Text des Gesetzes, das Wortprotokoll der Verbände-Anhörung im Umweltausschuss des Abgeordnetenhauses, Statistiken zu Unfällen und Bußgeldverfahren im letzten Winter und weitere Dokumente finden Sie auf meiner Homepage:
20.11.2010 BBI Flugroutenplanung:
Vorschlag des Brandenburger Umweltministeriums --->

18.11.2010 Neue Flugrouten: Desaster für Kladow
Heute wurden in der BILD „ neue“ Flugrouten veröffentlicht, die unsere schlimmsten Befürchtungen war werden lassen würden. Dagegen ist die alte Planung vom 06.09.2010 nur ein Windhauch. Kommt es so, wie heute in der Bild veröffentlicht, versinken wir in Kladow, Gatow ,Groß Glienicke und Potsdam in einem Lärmteppich!
Wir müssen uns auf jeden Fall wehren ! Ich glaube, diese Grafik macht ALLEN klar,was auf uns zukommen könnte und was keiner von uns will. Nächsten Dienstag gibt es eine Infoveranstaltung  in Potsdam, welche mein Mann und ich auf jeden Fall besuchen werden, um noch mehr Informationen zu bekommen ! Wir würden uns freuen, wenn die BI Spandauer Süden dort zahlreich vertreten ist . Wir sollten auch intensiv mit der BI Weltkulturerbe Potsdam und der BI in Groß Glienicke zusammenarbeiten, um viel Druck zu erzeugen.
Mein Vorschlag ist zeitnah eine große gemeinsame Veranstaltung! Hier die Daten zu der Bürgerversammlung in Potsdam :
 
Fachhochschule Potsdam
Hörsaal HG 108
Kiepenheuerallee 5, 14469 Potsdam
Dienstag, 23. November 2010, 18:00 Uhr
Bürgerversammlung Potsdam zu den BBI Flugrouten
 
BI Spandauer Süden gegen Fluglärm
Hildegard Thüring und Dr.Manfred Thüring
Tel : 030 54 84 93 69
16.11.2010 
Bürgerinitiative gegen Fluglärm formiert sich nun auch im Spandauer Süden
Am 16.11.2010 fand die Gründungsversammlung der neuen Bürgerinitiative „Spandauer Süden gegen Fluglärm„ statt. Ziel der Bürgerinitiative ist es, dem Süden Spandaus eine Stimme zu geben und die Bürger über den drohenden Fluglärm aufzuklären. 28 interessierte Bürger aus Kladow und Gatow informierten sich im Restaurant Alfredo, in Kladow über Flugrouten und besprachen nächste organisatorische Schritte und geplante Aktionen. Informationsmaterial, das spezifisch über die zu erwartende Konsequenzen für den Spandauer Südens aufklärt, sowie eine eigene Homepage der BI sind in Vorbereitung.
Durch die erst am 06.09.2010 bekannt gewordene Änderung der BBI Flugrouten wird der Spandauer Süden erheblichen Belastungen ausgesetzt. Die geplante Abflugroute entlang des südlichen Wannseeufers bildet einen Korridor, der mindestens zwischen 4 bis 6 Kilometer breit sein wird und bis tief nach Spandau hineinreicht. Als besonders schwerwiegend kommt hinzu, dass die Wasseroberfläche ein idealer Träger für Fluglärm ist. Dadurch werden die Spandauer Ortsteile Kladow, Gatow und Wilhelmstadt zu neu betroffenen Regionen, die massivst unter Fluglärm leiden werden.
Auch die in der Bild veröffentlichten und von der DFS nicht dementierten Anflugrouten wurden am Gründungsabend thematisiert. Von den Warteschleifen im Norden Berlins kommend, werden zwei Anflugstrecken den gesamten Süden Spandaus in die Zange nehmen. Der damit verbundene Lärm kann bis in die Spandauer Altstadt vordringen.
Die neue BI Spandauer Süden gegen Fluglärm wird dagegen kämpfen, dass die neuen Ab- und Anflugrouten, die Lebensqualität der Spandauer Bürgerinnen und Bürger massiv beeinträchtigen und Wert ihrer Grundstücke, Häuser und Wohnungen nachhaltig mindern. Alle Bürger sind herzlich dazu eingeladen, die Initiative zu unterstützen und dafür zu sorgen, dass die Politik ihr ursprüngliches Versprechen einhält, mit BBI die Berliner Bürger von Fluglärm, Immissionen und Unfallrisiken zu entlasten!
Kontakt :
BI Spandauer Süden gegen Fluglärm
Hildegard Thüring und Dr. Manfred Thüring
Wertheimweg 6
14089 Berlin
Tel : 030 57 81 93 69
 
nächstes Treffen:
Wann : 30.11.2010
Wo : Bürgerhaus Kladow, Kladower Damm 387, 14089 Berlin  
Wann : Ab 19 Uhr
12. Nov. 2010: Fluglärm doch ein Thema für Kladow ? Bürgerinitiative sucht Mitstreiter --> hier

1. November 2010: Kladow kommt bei den neuen Flugrouten vom/zum BBI gerade so davon --> ansehen

31.Oktober 2010: TAZ veröffentlich geheime Berliner Wasserverträge --> hier

3. Kladower Kunstmeile
 
Am 30.04.2010 ist es wieder so weit. Die 3. Kladower Kunstmeile wird eröffnet.
Initiiert durch die Gewerbegemeinschaft Havelbogen e.V. und mit tatkräftiger Unterstützung von Art & Management – Petra Kraatz öffnen Gewerbetreibende im Kladower Ortskern Ihre Türen für freie Künstler aus Berlin und Umgebung sowie Künstler vom „Arbeitskreis Malen“ des Kladower Forums. Auch diesmal ist die Bandbreite der gezeigten Werke sehr groß. Sie reicht von expressiver Malerei über Landschaften in Aquarell und Pastell bis hin zu Skulpturen aus Gips und Kunsthandwerk aus Stoff.
 
Zur Vernissage am 30.04.2010 wird eine Führung durch alle Ausstellungsorte angeboten. Los geht es um 16.00 Uhr am Gemeindehaus an der Dorfkirche Kladow, Kladower Damm 369. Dort findet ab 18.15 Uhr auch das Rahmenprogramm zur Vernissage mit einer Performance „Tanz- u. Literaturprojekt „Hesse“ der Sportfreunde Kladow e.V. und einem kleinen Sektempfang – gestiftet von der Gewerbegemeinschaft Havelbogen e.V.- statt.
 
Während der Ausstellungsdauer vom 30.04.2010 bis 21.05.2010 ist eine weitere Führung am 08.05.2010 im Rahmen des Kladower Maifestes geplant. Treffpunkt für die Führung ist auch hier das Gemeindehaus an der Dorfkirche Kladow um 14.00 Uhr.
 
Freunde der musikalischen Künste dürfen sich auf den Abschluss der Kunstmeile freuen. Das „Saxophonische Quarett Berlin“ gibt zur Finissage am 21.05.2010 in der Dorfkirche Kladow um 18.00 Uhr ein Konzert, das man nicht verpassen sollte.
 
 
 
Informationen zur Kunstmeile über: Frau Krause 3655955, Frau Kraatz 0173/9291592
 

1. März 2010 "Treibhaus Comedy"
Gelungener Auftakt einer vielversprechenden Veranstaltungsreihe


Hans Guyot und sein Team hatten offenbar keine Mühen gescheut, aus einem ihrer Treibhäuser eine exotisch-kuschelige Veranstaltungslocation zu machen. "Comedy unter Palmen" sozusagen, liebevoll dekoriert mit allem was die Gärtnerei zu bieten hat. So wurden die Erwartungen des zahlreich, schon weit vor Showbeginn, erschienen Publikums mit Comedy auf höchstem Niveau erfüllt.
Michael Genähr moderierte einen abwechslungsreichen Comedyabend, mit reichlich Training für die Lachmuskulatur.

Die Akteure: Hans Krüger,Lutz von Rosenberg-Lipinsky, Michael Genähr, Marcello Castronari

Den Gästen war die Wirkung am Ende deutlich anzusehen: zufriedene, entspannte Gesichter und der Wunsch, das nächste Mal (5. April) wieder mit dabei zu sein. -->Bilder


 

27.Februar 2010

Tolle Stimmung bei Kladower Chorfest: Winterfest der Stimmen
Gut besucht war die Veranstaltung des Kladower Forums und der Seniorenfreunde im Festsaal des Ernst-Hoppe-Hauses, Lanzendorfer Weg 30. Bei dem vielfältigen Programm kam Stimmung auf, besonders beim Mitsingen. --> Bilder

27. Januar 2010

Kladow: Top-Location für Jogger

 

www.top10berlin.de
 
 7. Oktober 2009
 
Umwelt-Bildungseinrichtung nimmt Form an
FORUM Berufsbildung und NABU Berlin zuversichtlich über Fortgang der Arbeiten
 
Viel Arbeit wurde von den beiden Initiatoren des Ökoparks Gatow eingebracht,
um für die ehemalige Hofstelle Havelmaten in Alt-Gatow ein tragfähiges Konzept
für eine ökologisch ausgelegte Bildungseinrichtung zu entwickeln. Nun sind die
Pläne weitestgehend eingereicht, die letzten Verhandlungen stehen an.
Die beiden Projektpartner FORUM Berufsbildung e.V. und NABU Berlin e.V. haben
sich in gemeinsamen Gesprächen auf die Form der Trägerschaft geeinigt. In dem Kooperationsvertrag
wird unter anderem festgelegt, dass FORUM Berufsbildung seiner
Kompetenz entsprechend den Schwerpunkt für das Bildungskonzept übernimmt und der
NABU für das Naturschutzkonzept zuständig ist.
„Das Projekt hat mittlerweile eine nennenswerte Dimension mit vielen Details bekommen“,
erläutert Anja Sorges, Geschäftsführerin des NABU Berlin. „Aus diesem Grund
haben wir eine sinnvolle Arbeitsteilung vereinbart.“ Geplant sind mehrere Unterrichtsräume,
eine Lehrküche für Biokost, eine Schilfkläranlage, Nistplätze für Fledermäuse,
ein Naturbeobachtungsraum, Werkräume und der Sitz für die zukünftige NABUOrtsgruppe
Spandau.
 
Bei einem Tag der offenen Tür am 26.9. und bei anderen Veranstaltungen haben beide
Projektpartner immer wieder ihre Ziele vorgestellt und die Programmplanung für das
Umwelt-Bildungszentrum erläutert. Ziel der weiteren Vorbereitungen ist es, nach Eingang
der Förderung so bald als möglich mit dem aufwändigen Umbau zu beginnen.
Sowohl FORUM Berufsbildung als auch NABU Berlin sehen in der Kombination von
beruflicher Bildung und konkreter Naturschutz-Arbeit eine zukunftsweisende Kooperation.
Damit entsteht ein weiteres Projekt. bezüglich der Bildung für eine nachhaltige
Entwicklung, wie sie von der UNESCO gefordert wurde.
 
FORUM Berufsbildung e.V.
Charlottenstraße 2
10969 Berlin
Kontakt
Birgit de la Sauce
Tel 0 30 -2 50 08 -11

 

Juli 2009: Zu früh gefreut: Unsensible Naturzerstörung am Glienicker See

In den letzten Jahren hatte sich auf dem Weg zum Glienicker See bis an die Uferpromenade heran, Höhe Badestelle eine wunderbare Naturfläche entwickelt. Man konnte eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt beobachten, Eidechsen, Blindschleichen und Ringelnattern flitzten durch Gras und Raubvögel kreisten unermüdlich in der Luft. Wir hatten dieses Areal so richtig lieb gewonnen. Der Schock war deshalb groß, als die Fläche plötzlich radikal umgepflügt wurde. Wir waren fassungslos. Musste das sein ?

Vorher

Hinterher

27. November 2008
Baumfällungen am Kladower Damm in Berlin-Spandau

 
Am Kladower Damm, zwischen Groß-Glienicker-Straße und dem
Krankenhaus Havelhöhe, werden vom 28. November 2008 bis
voraussichtlich zum 10. Dezember 2008 Baumfällungen
durchgeführt. In dieser Zeit wird es vorübergehend auch zu
Verkehrseinschränkungen kommen. Gefällt werden Bäume,
die durch Fäulnis oder abgestorbene Kronenteile den Verkehr
gefährden. Insbesondere bei starkem Wind sind in der
Vergangenheit wiederholt Bäume und Äste auf den Kladower
Damm gestürzt.
 
Insgesamt werden etwa 540 Bäume, überwiegend Robinien, in einem
bis zu 20 breiten Streifen beidseits der Straße gefällt. In den Folgejahren
wird sich dort ein strukturreicher Waldrand aus verschiedenen
heimischen Baum- und Straucharten bilden und so zu einer Aufwertung
des Waldes beitragen. Im kommenden Jahr folgt eine gezielte Pflege
der angrenzenden Wälder, um so die naturnahe Entwicklung des
Erholungswaldes zu unterstützen.
 
Die Baumfällungen werden im Auftrag der Berliner Forsten durch eine
moderne Holzerntemaschine, einen sogenannten Harvester,
durchgeführt. Von festgelegten Pflegegassen aus fällt die Maschine
die Bäume und legt das Holz anschließend in sortierten Längen für den
Abtransport bereit.
 
Die Maßnahme erfolgt im Rahmen der naturgemäßen Pflege der Wälder
und steht im Einklang mit der seit 2002 nach den Richtlinien des Forest
Stewardship Council (FSC) und des Naturland-Verbandes zertifizierten
ökologischen Waldbewirtschaftung der Berliner Forsten.
 
Für kurzzeitige Beeinträchtigungen bitten die Berliner Forsten um
Verständnis.

Ihre Meinung ist gefragt – Gestalten Sie mit!

Thema: Urbane Landwirtschaft Landschaftspark Gatow
Ort: Aula-Hans-Carossa-Gymnasium
Am Landschaftspark Gatow 40, 14089 Berlin
Zeit: 5. März 2008 18:30 Uhr

 
Liebe Bürgerinnen und Bürger aus Gatow und Kladow,

hiermit möchten wir Sie im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr, Bauen und Stadtentwicklung und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung herzlich zu einem Bürgergespräch über die zukünftige Nutzung des ehemaligen Flugfeldes Gatow einladen. Auf der ca. 90 ha großen Fläche soll unter dem Oberbegriff "Urbane Landwirtschaft" eine neue Erholungslandschaft entstehen. Die derzeitigen Konzeptüberlegungen sollen vorgestellt und diskutiert werden.

Um ein solches Konzept zu realisieren, ist uns Ihre Meinung wichtig. Wir stellen Ihnen den gegenwärtigen Planungsstand vor und freuen uns auf Ihre Anregungen und Hinweise für die weitere Planung.

Der Bezirksstadtrat Herr Röding und Herr Zielke vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung würden sich freuen, wenn Sie an diesem gemeinsamen Gespräch teilnehmen.

Für Nachfragen stehen wir als Planungsbüro, die das Verfahren begleiten, gern zur Verfügung. (Frau Hahmann 2145959-19, Dr. Becker 2145959-13).

Wir bitten, diese Einladung auch an weitere Interessierte weiterzuleiten.

Wir freuen uns auf eine rege Beteiligung.

Becker Giseke
Mohren Richard
Landschaftsarchitekten

 
Oktober 2007
Bürgerbegehren in Spandau zustande gekommen
Das von den Vertrauensleuten am 04.03.2007 beantragte und vom Bezirksamt am 20.03.07 für zulässig erklärte Bürgerbegehren zur Verhinderung der Bebauung der Halbinsel Groß-Glienicker-See mit dem Text „Ich bin gegen jegliche Bauvorhaben auf der Halbinsel des Groß-Glienicker-Sees, Uferpromenade 51, 14089 Berlin-Kladow und befürworte, dass sich der Bezirk bei der zuständigen Senatsverwaltung um Unterschutzstellung des Teils der Halbinsel einsetzt, der noch nicht Landschaftsschutzgebiet ist.“ ist wegen Erreichens der für das Bürgerbegehren erforderlichen Unterschriften mit Wirkung vom 05.10.2007 zustande gekommen.
 
Diesen Beschluss hat das Bezirksamt in seiner letzten Sitzung getroffen.
Ein Bürgerbegehren ist zustande gekommen, wenn es von drei Prozent der bei der letzten Wahl zur BVV festgestellten Zahl der Wahlberechtigten unterstützt wurde. Dies waren in Spandau in 2006 170.219 Wahlberechtigte. 3% hiervon sind 5.107 Wahlberechtigte. Abgegeben wurden 15.915 Unterschriften. 
 Davon waren 2.138 ungültig, so dass insgesamt 13.777 gültige Stimmen gezählt worden sind. Damit ist das gesetzlich vorgegebene Quorum innerhalb der gesetzlichen 6 Monatsfrist erfüllt worden.
 
Spätestens vier Monate nach der Entscheidung über das Zustandekommen eines Bürgerbegehrens wird über den Gegenstand des Bürgerbegehrens ein Bürgerentscheid durchgeführt, sofern die BVV dem erfolgreichen Bürgerbegehren nicht innerhalb von zwei Monaten (bis spätestens 05.12.07) unverändert oder in einer mit den Vertrauenspersonen abgestimmten Fassung zustimmt.
 
Die BVV hat nunmehr zwei Monate Zeit, hierüber eine Entscheidung herbeizuführen und kann im Rahmen des Bürgerentscheids eine konkurrierende Vorlage zur Abstimmung unterbreiten.

April 2007: Kormorane auf Insel Imchen beobachtet: Zwei Aufnahmen, die von Schwanenwerder aus fotografiert worden sind. Wir danken Herrn Stefan Bandelin vom Verein NATURA HAVEL i. Gr.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kormorannester

 

 

 

Februar 2007: Aktuelles aus der BVV Spandau ... hier

25.01.2007 Bürgerversammlung in Kladow
Nutzung der Halbinsel am Glienicker See .... hier

16.09.2006 Imchenfest Kladow
Bei herrlichem Wetter erfreute sich das Imchenfest Kladow eines großen Besucherandrangs mit bester Laune. Einer der Höhepunkte war der Besuch des regierenden Bürgermeisters von Berlin, Klaus Wowereit in Begleitung von DGB-Chef Sommer. Nach einigen Worten zum Wahltag durch Herrn Wowereit, konnte Herr Sommer von der erfolgreichen Rettung der Kladower Postfiliale berichten. Dank der guten Beziehungen zum Vorstand von Post AG und Postbank, konnte er einen Beitrag dazu leisten, dass die bereits gefallene Entscheidung zur Schließung rückgängig gemacht wurde. Die Kladower Bürger und die Angestellten der Postfiliale werden es ihm danken.
Reinhard Ohms


Klaus Wowereit und Michael Sommer auf dem Imchenfest 2006 weitere Bilder

14.09.2006 Großer Besucherandrang am Tag des offenen Denkmals in Kladow
 
Zum Tag des offenen Denkmals 2006 präsentierte das im Jahre 1876 erbaute Haus in Altkladow 25 sein neues 'altes' Gesicht. Knapp 400 Besucher verschafften sich an diesem Tag einen Eindruck darüber, was Sie zur Eröffnung im Oktober erwarten wird. "Mit einem derartigen Ansturm haben wir nicht gerechnet", sind sich die Eigentümer Jens Schulz und Bernhard Wilken einig.
Mit ihrem einmaligen Konzept, einer Kombination aus Restaurant mit guter deutscher Küche, einem Caféhaus in Wiener Tradition und einer gemütlichen Lounge mit hochwertigem Whiskey-, Wein-, Champagner- und Cocktailangebot., weckten sie bereits am vergangenen Sonntag die Vorfreude der Besucher auf die Eröffnung der Restaurant-Café-Bar, die nach dem Baujahr des Hauses "1876" benannt worden ist.
Auch das Vorhaben dem geschichtsträchtigen Gebäude seine alte Fassade zurückzugeben,  stieß bei den Besuchern auf große Resonanz.
 
Die wechselvolle Geschichte des 130jährigen Hauses begann im Jahr 1876 mit dem Bau als Schule, die alsbald für die Kinder der stark anwachsenden Kladower Bevölkerung zu klein wurde und 1902 den Neubau eines geräumigeren Gebäudes erforderte. In die alte Schule zog daraufhin die Post- und Telegraphenstation ein. Später ging das Haus in Privatbesitz über und wurde über viele Jahre u.a. als Süßwaren-, Zeitschriften-, Lotto-Toto- und Tabakwarenladen genutzt. Nach Aufgabe des Geschäftes und längerem Leerstand in den folgenden Jahren wurde die Grundsubstanz des Hauses erheblich angegriffen.
 
In die die Erhaltung der Bausubstanz und die Rekonstruktion des Gebäudes haben die neuen Eigentümer viel Geld und Arbeit investiert. Durch die in Abstimmung mit dem Denkmalamt des Bezirkes vorgenommenen Umbaumaßnahmen, insbesondere an der Fassade (auf die nach alten Vorlagen in den kommenden Wochen Stuck aufgebracht werden soll) und durch den Rückbau der Fenster, wird wieder erkennbar werden, wie dieses Haus früher ausgesehen hat.
Mit diesen Maßnahmen will das "1876" die Aktivitäten des Kladower Forums hinsichtlich eines ansprechenden historischen Ortskerns tatkräftig unterstützen.
Das "1876" wird seine Gäste mit seiner hochwertigen, zeitgemäßen Inneneinrichtung überraschen und in sie im Herzen Kladows Willkommen heißen.
 
 
 
Berlin, 14.09.2006
Text: Claudia Pahlisch, Nancy Paul
 
 
Kladower Maifest 2006: Größer - schöner - länger am 29. und 30. April 2006


Kritik an Plänen für Kladower Hafen
Kladow: Segler fühlen sich vom Wasser abgeschnitten
Berliner Morgenpost vom 22.05.2005 Christine Eichelmann
Die Pläne für die Neugestaltung des Kladower Hafens im Süden Spandaus stoßen bei Anwohnern und Nutzern weiter auf Widerstand. Gebaut werden sollen nun, neben einer neuen Spundwand, eine 45 Meter lange Seebrücke mit öffentlicher Plattform vor Kopf und angrenzend 15 Liegeplätze für Wasserwanderer weiterlesen


SPD verlangt neue Planung für Golfplatz
Spandau: Heftiger Streit erwartet, weil Bezirk die Anlage erweitern will-Bund gibt Bauland nicht her
Berliner Morgenpost 31.03.2005
hel
Die Spandauer SPD hat Baustadtrat Carsten Röding (CDU) wegen seines Vorgehens beim Erweiterungsprojekt des Golfclubs Gatow im Spandauer Ortsteil Kladow angegriffen. Rödings Verwaltung habe für die Kladower Feldflur "zwei konkurrierende und unrealistische Planungen vorgeschlagen", kritisiert der SPD-Fraktionsvorsitzende Christian Haß weiter

Kirchen vor dem Verkauf
Erzbistum Berlin trennt sich wegen Finanzkrise von weiteren Gotteshäusern

Berliner Morgenpost vom 17.03.2005  Von K. Jahr-Weidauer
Im Rahmen des umfassenden Sanierungsplanes wurden bisher die Grundstücke in Berlin-Kladow, auf denen Bildungshäuser standen, verkauft. Weiter
 
Regionale Tourismusentwicklung in Spandau
neues Tourismus Center ELLIPSE wurde am 17.03.2005 eröffnet, dort bekommen Gäste Informationen rund
um Spandau. Pressemitteilung vom 28.01.2005 von Partner für Spandau Details

Spandau kurbelt Tourismus an   Zitadelle im Mittelpunkt der Fremdenverkehrswerbung - Neue Touristeninformation öffnet im März, Bericht von Helga Labenski in der Berliner Morgenpost vom 29.01.2005  Details

 
Diskussionsforum zum Thema Ortsentwicklung
Was kann getan werden, um Kladow attraktiver zu machen ?
Diese Frage zu beantworten bedarf es zunächst einer gewissen Systematik aus konkreten Fragen (und Antworten) zur Präzisierung der Sachlage.
Weiter

 

 

 
Hafenausbau in Kladow beginnt 2005
Fördermittel stehen Bezirk zur Verfügung
Spandauer Volksblatt  09.03.2005 von Michael Uhde
"Fördermittel sind bewilligt, die Planungsunterlagen fast fertig, der Hafenausbau kann im Herbst beginnen", Baustadtrat Carsten-Michael Röding überraschte mit der Nachricht den Ausschuß für Natur und Umweltschutz

Hafen - eine Nummer kleiner
Hochgesteckte Pläne nach Einspruch von Anliegern abgespeckt - Nur noch eine Seebrücke geplant Von Helga Labenski Berliner Morgenpost vom 20.02.2005
Die Promenade an der Kladower Imchenallee hat schon bessere Tage gesehen. Besucher, die im Sommer Ausflugsdampfer, im Winter noch immer die BVG-Fähren aus Wannsee an der Anlegestelle ausspucken, blicken auf rostige Spundwände und Schutzgitter. Die Promenade hat gefährliche Löcher. Mit einem ehrgeizigen Plan für einen neuen Kladower Hafen will der Bezirk seinen nobelsten Ortsteil aufwerten und den Wassertourismus ankurbeln. Die Senatswirtschaftsverwaltung hat dafür jetzt 700 000 Euro aus dem EU-Programm für regionale Entwicklung zugesagt.
weiterlesen 

 

Ein inniges Verhältnis zu "Hafen" und "Küste"
"Wir gehen zum Hafen." Berliner Morgenpost vom 23.05.2003
Dort verkehrt auch stündlich die BVG-Fähre nach Wannsee (F10), die sich bei schönem Wetter großer Beliebtheit erfreut. Viele Leser hatten am Kiez-Stand der Morgenpost nachgefragt, warum die Verbindung übers Wasser nicht häufiger verkehren kann. Dies ist nach Auskunft der BVG wirtschaftlich nicht möglich, weil die Zahl der Fahrgäste zu gering, ganzer Artikel

Frischer Wind im Hafen
Ausbau des Kladower Havelufers sollen forciert werden
Von Michael Uhde vom 28.05.2002
Kladow - Um den Ausbau des Kladower Ufergeländes an der Imchenallee zu einem Hafen mit öffentlichen Boots-Liegeplätzen war es still geworden. Doch nun hat die Initiative schönes Kladow (IsK) der Idee aus dem vergangenen Jahr neuen Schwung verpasst. Der Ausbau des Havelufers zur «Marina Kladow» soll Thema einer Sondersitzung werden
weiter
 

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